Alle sind auf Social Media

Lesedauer: 07:22 Minuten

Wir verbringen einen erstaunlich großen Teil unseres Lebens damit, durch Social Media zu scrollen. Zwischen Reels und Katzenvideos kämpfen Accounts um Aufmerksamkeit. Wir sorgen dafür, dass dein Content oben auf ist.


Das Smartphone gewinnt. Glaub’s uns.  

Unsere Lieblingsmarken, Menschen, zu denen wir aufsehen (oder genau das Gegenteil, hallo rage bait), und diese Clips, bei denen man die Kommentarspalte mit einem Gedanken betritt – nur um festzustellen: „Is this AI?“ denken alle anderen auch. Welcome to social media!

Was man leicht vergisst: Hinter all dem sitzen Menschen (Die Bots ignorieren wir kurz). Menschen, die planen, gestalten, filmen, texten, schneiden und veröffentlichen. Und die versuchen, auf Plattformen sichtbar zu bleiben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wer soll da bitte noch den Überblick behalten? Um es ganz unbescheiden zu sagen: Na wir.

Was wir dir im Bereich Social anbieten

Was wir stattdessen machen: Wir analysieren Zielgruppen, Mitbewerber:innen und Trends – und entwickeln Content, der jene Menschen erreicht, die sich tatsächlich für dich interessieren. Und noch wichtiger: die auch zu dir passen. Bevor wir posten, klären wir erst einmal, wofür der Kanal da ist. Sichtbarkeit? Recruiting? Image? Community? Leads? Denn ganz ohne Ziel ist Social Media reine Beschäftigungstherapie. Dafür ist deine und unsere Zeit zu schade – und mit einem Ziel wird es zu Kommunikation.

Relevanz ist, wenn’s jemanden interessiert

Wir sind nicht die lautesten „Kreativplayer“ am Markt. Aber wir haben Ideen. Gute sogar. Und wir wissen: Auf Social Media gewinnt man nicht durch Lautstärke, sondern durch Relevanz.

Menschen interessieren sich für sehr unterschiedliche Dinge. Du weißt als eine von fünf Personen weltweit, wie man einen Avocado-Kern in unter fünf Tagen zum Wurzeln bringt? Perfekt – Ingeborg aus Mecklenburg-Vorpommern wartet seit sechs Tagen auf diese info und das ist heute ihr Highlight. Du hast Katzenfutter für hochsensible orange ADHS-Katzen entwickelt? Großartig. Jeremiah aus Oklahoma kauft einen Jahresvorrat.

Genau deshalb kann fast jede Marke relevant sein. Man muss nur „seine“ Leute finden – und ihnen zeigen, was sie sehen wollen. Und dann stellt sich die Frage: Wo halten sie sich auf? Welche Plattform ist die richtige?

Instagram lebt von Visualität und Dynamik. LinkedIn von Haltung und Fachkommunikation. TikTok von Tempo. Facebook von Beständigkeit. Dein Content ist also nicht übertragbar wie ein USB-Stick. Er muss zur Plattform passen – in Format, Ton und Erwartungshaltung. Wir wissen, wie man das sauber aufsetzt und wo du wie kommunizieren solltest.

There are no rules but …

Man muss nicht jeden Trend mitmachen. Nur, weil gerade alle zu „Doja Cat“ tanzen, heißt das nicht, dass man selbst plötzlich auch tanzen sollte (Außer du bist wirklich exorbitant gut im Tanzen. Dann go for it.). Genauso ist Storytelling kein Buzzword, sondern Handwerk: Wer spricht? Mit welchem Ziel? In welcher Tonalität? Mit welcher Hook? Und was soll am Ende passieren?

Du kannst es dir also schon denken: Guter Content entsteht nicht spontan zwischen zwei Meetings.
Er basiert auf klaren Redaktionsplänen, definierten Content-Kategorien und Themenclustern statt Einzelposts. Wir denken in Formaten, Frequenzen und Mischungen – und in einer Call-to-Action-Logik, die funktioniert. Hast du diese Basis, kann eine schnelle Idee, die dir unter der Dusche kommt, perfekt reinpassen. Doch allein davon leben eben weder dein Channel noch deine Marke.

Und weil Social Media selten planbar bleibt, reagieren wir schnell. Presseartikel, aktuelle Themen, spontane Inhalte integrieren wir in bestehende Redaktionspläne, ohne dass der Kanal seine Linie verliert.

Eines wirst du von uns jedenfalls nicht bekommen: den Klassiker. Es geht um das Posting, das offensichtlich gleichzeitig für Instagram, Facebook und LinkedIn gedacht war. Um den Text, der alles erklären will – vom Unternehmen über die Philosophie bis zur Weltlage – und am Ende niemanden wirklich abholt. Denn niemanden interessiert der Account, der aussieht, als hätte er schon mehrere Leben hinter sich: heute seriös, morgen locker, übermorgen irgendwas mit Emojis. Und dann war da noch die Ice-Bucket-Challenge…

Kennen wir uns nicht von irgendwo?

Natürlich sollte das Ganze auch halbwegs was gleichschauen, zur Marke passen und nicht bei jedem zweiten Posting so wirken, als hätte jemand spontan entschieden: „Heute probieren wir mal was ganz anderes”. Wiedererkennbarkeit ist also klare Strategie, ohne das eigene Logo und den Claim auf jedes Posting klatschen zu müssen.

Eine klare visuelle Linie zieht sich durch Bildsprache, Typografie und Gestaltung – aber auch durch Details wie Musik oder Sounds. Trendig? Gerne. Nur bitte so, dass man sie auch verwenden darf und nicht das Urheberrecht verletzt wird (Ja, das klingt mühsam, wird von uns aber von Anfang an mitgedacht). Genau deshalb entwickeln wir visuelle Leitlinien, die dafür sorgen, dass ein Account wie eine Marke wirkt – und nicht wie drei. Wir behalten im Blick, dass aus einem gut gemeinten Reel keine Einschränkung deines Accounts wird und du keine biedere Stellungnahme wegen einer missglückten Video-Idee abgeben musst.

Die Zahlen hinter unserer Strategie

Man darf (und soll) auch ausprobieren. Nicht alles muss beim ersten Mal sitzen. Man darf testen, Formate variieren, Tonalitäten feinjustieren. Wichtig ist nur, dass man der grundlegenden Kanalstrategie treu bleibt und nicht jedes Mal ganz von vorn anfängt. Dafür beobachten und testen wir genau, was auf deiner Page funktioniert: Reichweite, Interaktionen, Speicherungen, Video-Completion-Rate, Klicks.

Wir schauen uns an, warum etwas genau bei dir funktioniert und was wir daraus lernen können. Und weil dieses Feinjustieren nur mit Überblick funktioniert, reporten wir regelmäßig und transparent. Dafür sehen wir uns an:

  • Was hat funktioniert? Warum?
  • Wo skalieren wir? Wo stoppen wir?
  • Welche Formate performen besser? Welche Zielgruppen reagieren stärker?

Diese Zahlen zu Reichweite, Engagement, Speicherungen, Klicks und Conversion-Rates sind unsere Basis, um bessere Entscheidungen für deinen weiteren Content zu treffen. Das heißt aber nicht, dass du uns nur dafür bezahlst, dir Excel-Listen mit Reportings zu erstellen. Wir erarbeiten stets klare und verwertbare Empfehlungen, die wir auch direkt in deine Content-Pläne einfließen lassen.

Social Media ist kein Monolog

Community Management ist kein Job, den jemand einfach nebenbei machen sollte. Wer postet, muss auch zuhören. Die Kommentare, Nachrichten und Reaktionen auf deinen Social-Seiten sagen enorm viel darüber aus, wie Inhalte bei deiner Zielgruppe ankommen. Wir sehen das also als integralen Teil der Markenarbeit, bei dem du punkten kannst. Gerade bei sensiblen Themen braucht es Haltung, Klarheit und manchmal auch Moderation. Und auch in Krisensituationen ist es umso wichtiger, dass jemand da ist, der Community Management ernst nimmt.

Likes zahlen keine Rechnungen.

Manchmal reicht organische Reichweite nicht. Dann braucht es Kampagnenarbeit – und am besten nicht den „Boost“-Button, den viele noch von Facebook kennen. Dafür planen, strukturieren und betreuen wir Kampagnen auf Meta, TikTok und LinkedIn. Dazu gehören:

  • Klare Kampagnenziele (Awareness, Traffic, Leads, Conversion)
  • Durchdachte Zielgruppensets statt „alle zwischen 18 und 65“
  • Retargeting-Strategien für Menschen, die bereits Interesse gezeigt haben
  • Sinnvolle Budgetverteilung entlang des Funnels
  • Testing von Creatives, Texten und Zielgruppen
  • Laufende Optimierung auf Basis realer Performance-Daten

Und ganz wichtig: sauberes Tracking. Meta Pixel, LinkedIn Insight Tag, TikTok Pixel, UTM-Parameter sind unser Einstieg in eine gute Datenbasis, mit der wir die Performance von Kampagnen auch außerhalb von Social im Übergang auf die eigene Website gezielt messen können.

Du brauchst kein Social Media? Fair enough.

Lies gern nochmal weiter. Denn wenn wirklich alles davon auf dich zutrifft, dann brauchst du tatsächlich kein Social Media:

  • Es ist dir komplett egal, ob du in den Suchergebnissen auftauchst.
  • Digitale Präsenz ist dir relativ wurscht, Visitenkarten und persönliche Gespräche reichen für deinen Erfolg aus.
  • Du hast nichts dagegen, wenn potenzielle Kund:innen vor deiner Kontaktaufnahme einfach … nichts über dich finden.
  • Empfehlungen kommen bei dir ausschließlich über Mundpropaganda, die erstaunlich stabil seit 1993 funktioniert.
  • Du brauchst keine neuen Mitarbeiter:innen – und falls doch, finden sie dich schon irgendwie.
  • Deine Zielgruppe ist konsequent offline unterwegs oder lebt sehr bewusst ohne Smartphone.

Social Media ≠ Social Media

Social Media ist nicht für alle gleich und muss das auch nicht sein. Nicht jede Marke braucht TikTok-Tänze, Daily Storys oder den großen Auftritt. Aber fast jede braucht einen Ort, an dem sie auffindbar ist, ein Bild von sich zeigt und erklärt, warum es sie gibt.

Die gute Nachricht: Es gibt fast immer einen Weg, der passt. Eine Plattform, ein Format, eine Frequenz – irgendetwas, das sich ausgeht, Sinn ergibt und funktioniert. Nicht, weil man „muss“, sondern weil es strategisch richtig ist. Auf Social Media muss man nicht alles machen, sondern nur das Richtige.

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