UX/UI-Design: Gutes Design muss funktionieren

Lesedauer: 04:43 Minuten

„Kann ich den Button auch in himmelblau bekommen?“ – Klar! Du kannst ihn auf dem mintgrünen Hintergrund halt dann kaum erkennen … Um bei allen berechtigten Feedbacks User:innen nicht aus den Augen zu verlieren, ist UX-/UI-Design ein großer Schwerpunkt für uns. Und trotzdem muss man nicht auf Kreativität verzichten.


User stehen im Zentrum. Genau das ist die Gemeinsamkeit der Begriffe UI und UX. Und doch bedeuten sie nicht dasselbe. Räumen wir mal ein für alle mal auf und beantworten die Frage: Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?

Was ist UX-Design?

Das X in UX meint Experience und damit die gesamte Erfahrung, die eine Nutzer:in hat, wenn sie ein Produkt verwendet. Das reicht von der Struktur einer Website bis hin zum Gefühl, das bliebt, nachdem man ein Produkt genutzt hat. Klare Pfade helfen dabei, einen Task effizient zu bewältigen. Genauso wichtig sind positive Feedbacks nach Aktionen.

Breit angewendet ist fast alles Teil von UX: vom Ticket-Automaten über die Gestaltung des Bahnsteigs bis zur Interaktion mit dem Zugpersonal. In der User Experience „Zugfahrt“ sind unzählige Erfahrungen enthalten. Im digitalen Bereich arbeiten UX-Design und UI-Design nahtlos zusammen. Ohne klare Gestaltung funktioniert kein User-Erlebnis und ohne Struktur ist jede Gestaltung nur Fassade.

Was ist UI-Design?

Das I in UI steht für Interface und meint alle Aspekte eines Designs, mit denen User:innen konkret interagieren. UI-Design ist älter als moderne Apps und Smartphones. Es betrifft also nicht nur Menüs, Buttons und Slider, sondern auch Lichtschalter, Wasserhähne und die Pedale eines Autos. Die Stelle, an der User:innen mit einer Technologie interagieren, sind das User-Interface.

In der digitalen Praxis betrifft das alle sicht- und klickbaren Teile einer Software. UI ist, wie ein Button aussieht, wo er platziert ist und wie er sich verändert, wenn man ihn klickt. UI-Design gestaltet also den sichtbaren Teil des Nutzer-Erlebnisses.

Was hat Barrierefreiheit mit UX zu tun?

Barrierefreiheit ist konsequent gedachte User Experience. Nimmt man UX ernst, gestaltet man Erlebnisse so, dass sie für möglichst viele Nutzer:innen zugänglich sind. Und da ist sie auch schon, die Barrierefreiheit.

Der immer aktuelle Satz „form follows function“ bekommt mit UX noch einmal neue Bedeutung. Uns hat die brutale Fokussierung darauf, was User:innen eigentlich wirklich brauchen, um ein Produkt nutzen zu können, jedenfalls zu besseren Designer:innen gemacht.

Was bieten wir im Bereich UX/UI an?

Consulting

Ob fertiges Produkt mit Verbesserungsbedarf oder Prototyp, der irgendwie in der Entwicklung feststeckt: Wir evaluieren und liefern Inputs für eine gute Nutzerfahrung und bessere Performance.

Konzept

Meist beginnt eine gute Prozess-Lösung bei den Workflows. Ganz ohne Technik. Hier setzen wir an und entwickeln ganzheitlich gedachte Lösungen.

Layout

Das Konzept steht? Dann designen wir Interfaces so, dass User:innen intuitiv mit der Software interagieren können.

Testing

Das schönste Design scheitert oft an der Praxis. Und auch die beste Intuition liegt manchmal daneben. Deshalb testen wir mit repräsentativen User:innen und iterieren, wo es hakt.

Hotline

Interessiert? Schreib uns eine Mail.
Manchmal kann es aber auch ganz nett sein, Stimmen zu hören. Ruf uns doch einfach an!

Wie arbeiten wir im Bereich UX/UI?

Dadurch, dass wir unsere UX-Projekte strukturiert bearbeiten, erreichen wir rascher Ergebnisse. Trotzdem lässt sich nicht jedes Projekt stur in das gleiche Schema pressen. Hier sind wir flexibel – verlieren aber trotzdem das Ziel nicht aus den Augen.

  1. Briefing und Zieldefinition: Auf einem eindeutigen Briefing und klaren Zielvorgaben lässt sich ein guter UX-Prozess aufbauen. Essenziell für alle weiteren Schritte.
  2. Analyse und Nachbildung Userflow: Zuerst analysieren wir den aktuellen Userflow und bilden den Status Quo ab – sofern es diesen gibt. So verstehen wir, was aktuell wichtig ist und wo Probleme liegen können.
  3. Optimierung und neuer Prozess: Der spannendste Teil für UX-Designer:innen: einen bestehenden Prozess komplett neu denken – oder eine komplett neue Lösung in einer weißen Figma-Datei überlegen. Natürlich eng mit dir als Kund:in abgestimmt.
  4. UX-Testing (optional): Jeder UX-Prozess profitiert von UX-Testing mit User-Interviews – denn am Ende sollen die User:innen den Prozess gut finden, nicht nur das Management. Alle Details zum UX-Testing findest zu hier.
  5. Umsetzung: Nun wird der neue Prozess technisch umgesetzt – idealerweise durch unsere Entwicklung, die schon während der vorherigen Schritte immer wieder involviert war.
  6. Iteration: Nicht nochmal alles von vorn, doch nun heißt es: dran bleiben. Kleine nachträgliche Änderungen im Prozess können viel auslösen. Auch in der Weiterentwicklung muss man die User:innen permanent im Blick behalten.

FAQs zu UX/UI

Wie wird man UX/UI-Designer:in?

Bei uns haben die UX-Expert:innen ganz unterschiedliche Hintergründe: Studium der Film- und Medienwissenschaften, dann typisches Grafik Design; Frontend-Entwicklung; Projektmanagement mit Geschichte-Hintergrund. Man erkennt rasch: Es gibt keinen typischen Weg, der ins UX-Design führt. Wichtig sind ein grundlegendes Gespür für Prozesse und ein Auge für Details. Wo sind Probleme versteckt? Wie erzeuge ich Effizienz? Das sollte man drauf haben.Für UI-Design ist jedenfalls eine Affinität für Grafik und Design essenziell. Erfahrung in beiden Bereichen ist wichtig. Skills in Figma runden das Paket ab.

Wie läuft ein UX-Testing ab?

Am besten liest du dafür unsere Infos zum UX-Testing.

Wie lang dauert ein UX-Testing?

Man kann mit ca. 5 Stunden für die Vorbereitung und eine Analyse vorab rechnen. Bei 10-15 Testpersonen dauert das Testing zwischen 30 Minuten und 2 Stunden pro Testperson. Ähnlich viel Zeit benötigt die Auswertung pro Person. Abhängig ist die Dauer immer von der Komplexität der Prozesse und von den gewünschten Fragen.

Wie oft macht man ein UX-Testing?

Ideal ist ein UX-Testing vor dem Relaunch einer neuen Prozess-Lösung. Auch in der Weiterentwicklung können einzelne Features mit kleineren Testgruppen abgefragt werden.

Was muss ich jetzt für ein UX-Testing tun?

Das geht schnell: Schreib uns eine Mail mit deinem Anliegen.

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